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		<title>In Bielefeld arbeitet Deutschlands erste Demografiebeauftragte</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 10:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Susanne Tatje hat einen ungewöhnlichen Job: Sie entwickelt einen Plan, wie die Stadt Bielefeld mit dem demografischen Wandel umgeht. Deutschland kennt Umweltbeauftragte und Frauenbeauftragte, nun gibt es in Bielefeld die erste Demografiebeauftragte, die &#8220;Projektbeauftragte für die demografische Entwicklungsplanung&#8221;, wie es &#8230; <a href="http://www.wirtschaftskraft-alter.de/in-bielefeld-arbeitet-deutschlands-erste-demografiebeauftragte.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susanne Tatje hat einen ungewöhnlichen Job: Sie  entwickelt einen Plan, wie die Stadt Bielefeld mit dem demografischen  Wandel umgeht. Deutschland kennt Umweltbeauftragte und  Frauenbeauftragte, nun gibt es in Bielefeld die erste  Demografiebeauftragte, die &#8220;Projektbeauftragte für die demografische  Entwicklungsplanung&#8221;, wie es genau heißt.</p>
<p>Mit Querschnittsaufgaben ist Susanne Tatje bestens  vertraut, die Soziologin hat neben Verwaltungserfahrung auch Erfahrung  in der wissenschaftlichen Forschung, beste Voraussetzungen für ihren  ungewöhnlichen Job. In den vergangenen beiden Jahren hat Tatje ein  Gesamtkonzept für Bielefeld entwickelt, das den Demografischen Wandel  als Chance herausstellt – ohne die Risiken zu beschönigen.</p>
<p><strong>Konstruktive Vorschläge statt Horror-Szenarien</strong></p>
<p>Als Susanne Tatje 2004 ihr Amt antrat und sich einen  Überblick über die Publikationen zum Stichwort &#8220;Demografischer Wandel&#8221;  verschaffte, las sie nur Horror-Szenarieren: Verödete Städte, vergreiste  Alte, die einer Gesellschaft nur als Kostenfaktoren zur Last fallen.  &#8220;Das hielt ich zum einen für fachlich falsch. Und zum anderen empfand  ich das auch aus persönlicher Betroffenheit für unerträglich&#8221;, sagt sie,  die selbst Eltern im entsprechenden Alter hat.</p>
<p>Wissenschaftliche Erhebungen gehen davon aus, dass  die Bevölkerung in Bielefeld deutlich schrumpft – bis zum Jahr 2050 wird  die Einwohnerzahl von gegenwärtig 323.000 auf voraussichtlich 282.000  sinken. Tatjes Aufgabe ist es, Entwicklungen und Probleme des  demografischen Wandels für Bielefeld zu untersuchen und Vorschläge zur  Umsteuerung zu entwickeln.</p>
<p><strong>Nur gemeinsam: demografischen Wandel gestalten</strong></p>
<p>Sie will die Zukunft positiv beeinflussen – und  weiß, dass das nur gemeinsam möglich ist. &#8220;Wir als Stadt müssen uns auf  Ziele verständigen, wie die Zukunft gestaltet werden soll. Wir müssen  uns fragen, in was für einer Stadt wir leben wollen&#8221;, erläutert sie  ihren Ansatz. Susanne Tatje begann, ein Netzwerk zu knüpfen, initiierte  Kooperationen mit Universität und Fachhochschule, Kirchen sowie dem  Deutschen Städtetag und der Landesregierung NRW. Sie bezog die  Stadtverwaltung aktiv mit ein, hörte Vorschläge und Bedenken an,  befragte Initiativen und Stadtteilgruppen. Und sie holte Kinder und  Jugendliche mit an den Tisch, denn um deren Zukunft geht es schließlich.</p>
<p>Nach Tatjes Ansatz stehen die soziale Integration  der Menschen und eine aktive Familienpolitik im Zentrum guter  Zukunftskonzepte. Den Lokalpolitikerinnen und –politikern in der  ostwestfälischen Stadt hat die Demografiebeauftragte in hartnäckiger  Überzeugungsarbeit einen einstimmigen Ratsbeschluss abgerungen. Sie habe  &#8220;unendlich viel Geduld&#8221; aufgebracht, verrät sie, und manchen  Kolleginnen oder Kollegen in Verwaltung und Lokalpolitik ziemlich an den  Nerven gesägt. &#8220;Eine Nervensäge mit guter Laune&#8221;, wie sie selbst sagt.</p>
<p>Nach der &#8220;Sachstandsermittlung&#8221; und dem  theoretischen Durchspielen von Szenarien hat sich Bielefeld nun auf  konkrete Ziele und Handlungsschwerpunkte festgelegt: Unter anderem soll  eine gezielte Integrationspolitik der Generationen und Kulturen  betrieben werden, die Stadt will die familienfreundlichste in  Nordrhein-Westfalen werden und die Stadtentwicklung soll dauerhaft und  nachhaltig auf das Alter ausgerichtet sein.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><strong>»</strong> <a title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/demo/" target="_blank">www.bielefeld.de</a></p>
<p><strong>»</strong> <a title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.strompreisvergleicher.com" target="_blank">www.strompreisvergleicher.com</a></p>
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